KlimaOER – Offene Bildungsressourcen für Wetter, Klima und Meteorologie
Mit KlimaOER entsteht eine zentrale Anlaufstelle für offene Bildungsressourcen zu Wetter, Klima und Meteorologie. Das Projekt verbindet Community-Aufbau, Mentoring und offene Bildungspraktiken, um OER nachhaltig zu fördern und wissenschaftliche Inhalte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Wie können hochwertige Bildungsressourcen zu Wetter, Klima und Meteorologie offen zugänglich gemacht werden? Und wie lässt sich eine Community aufbauen, die Wissen teilt, gemeinsam Materialien entwickelt und OER langfristig stärkt?
Mit KlimaOER entsteht ein Projekt, das genau diese Ziele verfolgt. Seit Juni 2024 arbeitet die Universität Bonn gemeinsam mit den Universitäten Köln, Karlsruhe und Hamburg am Aufbau einer zentralen Plattform für Open Educational Resources (OER) im Bereich Meteorologie und Klimabildung. Gefördert wird das dreijährige Projekt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).
Zum Projekt: www.ifgeo.uni-bonn.de/de/abteilungen/meteorologie/ag-klimamonitoring/klimaoer
OER gemeinsam weiterentwickeln
Im Mittelpunkt von KlimaOER steht der Aufbau einer aktiven OER-Community. Ziel ist es, Expert:innen, Lehrende und OER-Interessierte miteinander zu vernetzen und den Austausch von Erfahrungen und Materialien zu fördern.
Ein zentrales Element des Projekts ist ein Mentoring-Programm, in dem erfahrene OER-Ersteller:innen ihr Wissen an Interessierte weitergeben. Dadurch sollen offene Bildungsmaterialien leichter entwickelt, verbreitet und nachhaltig genutzt werden.
Ergänzend entstehen Leitfäden, die unter anderem Themen wie Barrierefreiheit und Inklusion aufgreifen und Autor:innen bei der Erstellung qualitativ hochwertiger OER unterstützen.
Klimabildung für unterschiedliche Zielgruppen
Neben dem Community-Aufbau verfolgt KlimaOER das Ziel, wissenschaftlich fundierte Bildungsressourcen zu Wetter- und Klimathemen für unterschiedliche Zielgruppen bereitzustellen.
Geplant sind unter anderem:
- offene Lernmaterialien für Wetter- und Klimathemen,
- Materialien für Quereinsteiger:innen in meteorologische Masterstudiengänge,
- Angebote für die Wissenschaftskommunikation,
- Schulbesuche mit Vorträgen, Workshops und Experimenten sowie
- Maßnahmen zur weiteren Verbreitung von OER im Bereich der Klimabildung.
Damit verbindet das Projekt fachliche Expertise mit offenen Bildungspraktiken und trägt dazu bei, wissenschaftliche Inhalte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Warum dieses Projekt besonders interessant ist
KlimaOER zeigt, dass erfolgreiche OER-Projekte weit über die Entwicklung einzelner Materialien hinausgehen können. Durch den Aufbau einer Community, die Förderung von Mentoring und die Entwicklung unterstützender Leitfäden schafft das Projekt nachhaltige Strukturen für offene Bildungsressourcen.
Gleichzeitig leistet KlimaOER einen wichtigen Beitrag zur Klimabildung und Wissenschaftskommunikation und unterstützt den offenen Zugang zu wissenschaftlich fundierten Bildungsangeboten.
Fazit
Mit KlimaOER entsteht ein innovatives Good-Practice-Beispiel, das Community-Aufbau, offene Bildungsressourcen und wissenschaftliche Expertise miteinander verbindet. Das Projekt zeigt, wie OER durch Zusammenarbeit, Wissensaustausch und offene Strukturen langfristig gestärkt und weiterentwickelt werden können.