OER Practitioner werden
Die OER Practitioner Weiterbildung richtet sich an Hochschulangehörige, die offene Bildungsressourcen (Open Educational Resources, OER) kompetent erstellen, nutzen und weitergeben möchten. Sie bietet eine praxisnahe Möglichkeit, OER-Kompetenzen aufzubauen und diese offiziell nachzuweisen.
Wer kann OER Practitioner werden?
Die Weiterbildung steht Angehörigen österreichischer Hochschulen offen, insbesondere:
- Lehrenden
- Mitarbeiter:innen aus Bibliotheken
- E-Learning- und Mediendidaktik-Teams
- Personen aus Service-, Support- und Projektkontexten
Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.
Inhalte der Weiterbildung
Die OER Practitioner Weiterbildung vermittelt praxisorientiertes Wissen zu:
- Grundlagen von Open Educational Resources (OER)
- Offenen Lizenzen (Creative Commons) und Urheberrecht
- Didaktischen und technischen Aspekten von OER
- Qualität, Auffindbarkeit und Nachnutzung von OER
- Veröffentlichung von OER im Hochschulkontext
Akkreditierte Weiterbildung an Hochschulen
Die Zertifizierung als OER Practitioner erfolgt nicht individuell, sondern im Rahmen eines
akkreditierten OER-Weiterbildungsangebots an einer Hochschule.
Das bedeutet:
- Teilnehmende besuchen eine von ihrer Hochschule angebotene und akkreditierte OER-Weiterbildung
- Nach erfolgreichem Abschluss kann das Zertifikat „OER Practitioner | OER-Praktiker:in“ erworben werden
Eine aktuelle Übersicht darüber,
- welche Hochschulen akkreditierte OER-Weiterbildungsangebote anbieten und
- welche Programme zur OER Practitioner Zertifizierung berechtigen,
finden Sie auf der Website der OER-Zertifizierung (oer-zertifikat.at/oer/de/zertifizierung/weiterbildungskonzept).
Zertifizierung
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat
„OER Practitioner | OER-Praktiker:in“.
Das Zertifikat:
- macht OER-Kompetenzen sichtbar
- bestätigt die Fähigkeit, OER rechtssicher und qualitätsvoll einzusetzen
- ist ein anerkannter Nachweis im österreichischen Hochschulraum