OER produzieren
Die Produktion von Open Educational Resources (OER) erfordert nicht nur fachliches Know-how, sondern auch die passenden technischen Infrastrukturen und Prozesse. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Hochschul-Services OER gezielt unterstützen können – vom Aufbau eines eigenen OER-Produktionsservices bis hin zur Bereitstellung geeigneter Softwaretools und Arbeitsabläufe.
Zielgruppe: Hochschulbibliotheken, E-Learning- und Medienteams, Didaktische und digitale Services, IT- und Infrastruktur-Teams, die OER-Produktionsplattformen bereitstellen, Projektteams, die OER-Inhalte für Lehre, MOOCs oder blended Learning aufbereiten
Aufbau eines OER-Produktionsservices
Ein professioneller OER-Service bietet Lehrenden und Mitarbeitenden die Werkzeuge, Beratung und Infrastruktur, um qualitativ hochwertige offene Bildungsressourcen zu erstellen. Dazu gehören unter anderem:
- Softwarelösungen und Tools: Tools für die Content-Erstellung, Multimedia-Aufbereitung, kollaboratives Arbeiten und Lizenzmanagement
- Metadaten und Standards: Begleitung bei der Vergabe von Metadaten nach nationalen und internationalen Standards (z. B. LOM, ÖFOS)
- Beratung und Schulung: Unterstützung bei didaktischer Aufbereitung, rechtlichen Fragen und OER-Lizenzierung
- Workflows und Qualitätssicherung: Prozessgestaltung von der Erstellung bis zur Freigabe und Veröffentlichung
Ziel des Services
Ein gut organisierter OER-Produktionsservice erleichtert Lehrenden die Erstellung offener Materialien, erhöht die Sichtbarkeit und Wiederverwendbarkeit der Inhalte und sorgt für Standardisierung und Qualität. Gleichzeitig stärkt er die Rolle der Hochschulservices als zentrale Unterstützungsinstanz im OER-Ökosystem.
Ressourcen & Best Practices:
- #Leitfäden zum Aufbau von OER-Produktionsservices
- #Empfehlungen für Software, Tools und Plattformen
- #Praxisbeispiele aus österreichischen Hochschulen