FemGeo – Feministische Geographien zum Anhören
Wie klingt feministische Geographie? Der Podcast FemGeo macht zentrale Konzepte, Perspektiven und Debatten hörbar – niedrigschwellig, wissenschaftlich fundiert und direkt einsetzbar in der Hochschullehre.
In unserer Reihe „OER vor den Vorhang“ stellen wir diesmal FemGeo vor – einen Podcast der Universität Innsbruck, der in die Welt der Feministischen Geographien einführt. Entwickelt von Malou Gorriz und Elisabeth Militz vom Geographischen Institut, verbindet das Format wissenschaftliche Perspektiven mit einem zugänglichen Gesprächsstil und richtet sich an Studierende ebenso wie an Lehrende.
Die aktuelle Staffel umfasst fünf Episoden, darunter eine Einführungsfolge sowie Gespräche zu Themen wie feministische Arbeitsgeographien, Politische Ökologie, Stadtgeographien, queere und trans Geographien und feministische Perspektiven auf Wohnen. Dabei werden zentrale Konzepte wie Intersektionalität, Geschlecht und Raum oder Multiperspektivität verständlich erklärt und in aktuelle Forschungsdiskurse eingeordnet.
Didaktisch bietet FemGeo vielseitige Einsatzmöglichkeiten: Die Podcastfolgen können als Einstieg in feministisch-geographische Fragestellungen dienen, Diskussionen anregen oder selbstständige Reflexionsphasen begleiten. Die Pilotfolge eignet sich besonders gut, um Studierende an grundlegende Begriffe heranzuführen und einen Überblick über das Themenfeld zu schaffen. Gleichzeitig laden die Episoden dazu ein, theoretische Konzepte mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen zu verknüpfen.
Mögliche Einsatzszenarien in der Lehre sind zum Beispiel:
- Flipped Classroom: Studierende hören ausgewählte Folgen vorab und diskutieren zentrale Konzepte im Seminar.
- Reflexionsaufgabe: Lernende analysieren, wie feministisch-geographische Perspektiven bestehende Raumverständnisse erweitern.
- Vertiefungseinheit: Der Podcast ergänzt Literaturarbeit durch ein auditives Format, das unterschiedliche Stimmen und Perspektiven sichtbar macht.
Als offen bereitgestellte Sammlung eignet sich FemGeo hervorragend, um feministische Perspektiven in der Geographie nachhaltig in Lehrveranstaltungen zu integrieren – niedrigschwellig, aktuell und wissenschaftlich fundiert.